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von Jörg Smotlacha & Henning Chadde Mittwoch, 10. März 2010
Der Helmstedter Autor, Slam Poet und Verleger Dominik Bartels ist derzeit viel unterwegs. Am kommenden Freitag liest er beim Kulturkiosk. Zeit für ein paar kurze Fragen
Dominik Bartels kann man sicherlich zu den momentan aktivsten Autoren und Live-Poeten der bundesdeutschen Bühnenliteratur-Szene zählen. Es gibt im deutschsprachigen Raum nahe zu keinen Poetry Slam und keine Dichterschlacht, die er mit seiner pointiert beobachteten Prosa nicht bereits beehrt - und oftmals sogar als Sieger verlassen - hätte. So geschehen beispielsweise beim letztjährigen Fährmannsfest-Poetry Slam, wo sich Bartels vor fünfhundert Zuschauern souverän gegen elf dichtende Mitstreiter durchsetzte. Neben der Live-Literatur ist Dominik Bartels zudem als Verleger aktiv und betreibt mit dem Blaulicht Verlag einen kleinen aber feinen Verlag für engagierte Literaturen, die sich den Blick neben die Spuren des Mainstream trauen.

Voll in seinem Element: Dominik Bartels live auf der Bühne
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Rubrik: Menschen, Literatur
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von Lorenz Varga Mittwoch, 10. März 2010
von Claudia Föllmer Dienstag, 9. März 2010
von Claudia Föllmer Montag, 8. März 2010
von Sebastian Albrecht Sonntag, 7. März 2010
von Susanne Haupt Samstag, 6. März 2010
von Henning Chadde Freitag, 5. März 2010
Wenn der Buchstabenvorhang fällt: Nach zwölf Jahren gibt die Nordstädter Traditions-Lesereihe Fliegenköpfe heute ihre allerletzte Vorstellung
“Als Fliegenkopf wird in der Druckersprache ein versehentlich kopfüber gesetzter Buchstabe bezeichnet. Die Rückseite der Letter erzeugt statt des gewünschten Buchstabens zwei graue oder schwarze durch einen Zwischenraum getrennte Rechtecke, deren Erscheinungsbild zum Teil an die Facettenaugen von Insekten erinnert.” Alles klar? So zumindest lautet die offizielle Wikipedia-Definition in Sachen Druckhandwerk und Fliegenkopf. “In wild-digitalen Zeiten alles nur Jägerlatein”, könnte man denken, doch halt: Als Name für eine der traditionsreichsten und ältesten Lesereihen Hannovers, die monatlich in einer - na, wo wohl? Richtig: - Druckerei stattfindet, mag es keinen passenderen Namen geben.
Leider muss man nunmehr fast sagen: konnte es keinen passenderen Namen geben, denn die Nordstädter Lesereihe Fliegenköpfe unter der maßgeblichen und langjährigen Federführung des Spachwissenschaftlers, Grafikers und Autoren Matthias Göke, stellt nach zwölf leseerlebnisreichen Jahren ihren “Betrieb” nunmehr am heutigen Freitag ein.

Liebt die (literarische) Farbenvielfalt: Fliegenköpfe-Initiator Matthias Göke, hier zusammen mit dem Autoren Tobias Premper
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Rubrik: Literatur
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von Henning Chadde Freitag, 5. März 2010
von Sebastian Albrecht Donnerstag, 4. März 2010
von Susanne Haupt Donnerstag, 4. März 2010
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